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Airén

Die weiße Rebsorte ist mit 306.000 Hektar die häufigste Weißweinrebe Spaniens. Damit belegt sie rund ein Drittel der Rebfläche Spaniens. Es ist dabei zu beachten, dass die in niederer Buschform erzogenen Rebstöcke mit weitem Stockabstand bzw. geringer Pflanzdichte angebaut werden. Das sind 1.200 bis 1.600 Rebstöcke pro Hektar.

Die Rebe besitzt eine außergewöhnliche Resistenz gegen Trockenheit und Dürre. Auf Grund der Trockenheitsbeständigkeit wird sie vor allem in der heißen La Manchita- und Valdepenas Region angebaut, wo andere Sorten ohne Bewässerung kaum lebensfähig wären.

In der Vergangenheit brachte sie schwere, alkoholreiche Weine hervor. Bis vor kurzem wurde Airèn meistens mit dunklen Trauben wie Tempranillo verschnitten oder zu Brandy gebrannt. Heute geht Airèn durch Spaniens Qualitätsentwicklung auch neue Wege. Dank der Gärtemperaturkontrolle und andere moderner Kellereitechniken wird er meist als reiner Weisswein ausgebaut. Leichte, neutralfruchtige Tropfen, neutral im Aroma (Zitrusfrüchte, Äpfel) werden heute aus ihr erzeugt. Aber auch Barrique-Versuche werden vermehrt probiert.

Man kann also sagen: „Wer weiss, was aus Airèn noch werden kann“