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Aligoté

Die Aligoté ist eine charaktervolle eigenständige Sorte aus dem Burgund, aus der sie vermutlich auch herstammt. Höchstwahrscheinlich ist sie eine Kreuzung zwischen Pinot Noir und Guais Blanc.

Unter den Winzern ist die Traube sehr beliebt, da sie hohe Erträge bringt, frühzeitig reift und resistent gegenüber Krankheiten (Mehltau, Rohfäule und Anthraknose) ist.

Um Weine von Qualität zu erzielen, muss die Rebe fast immer erzogen werden. Dieses ist notwendig um die Erträge zu mindern.

Zum Ausbau im Fass eigenen sie sich nicht, dazu sind sie zu ausdrucksschwach. Aus der Aligóte Traube werden kräftige, körpereigene Weißweine erzeugt. Sie sind leicht und säurebetont. Sie werden entweder als Kir mit Cassis oder als junge Alltagsweine (Sommerweine) getrunken. Aus einem Großteil der Trauben wird der Crémant de Bourgogne und der Bourgogne Aligoté Wein erzeugt.

Aus dem Dorf Bouzeron kommt der bester Aligote-Wein. Hier haben sie sie besten Bedingungen, um eine gute Qualität zu erreichen. In besonders guten Jahren, glauben Weinkenner, dass diese Weine mit einem guten Chardonnay mithalten können.

Die alte Rebsorte wird jedoch zunehmend von modernen Trauben verdrängt. Die Aligoté Traube hat außer in Frankreich nur noch in Osteuropa eine Bedeutung. So wird sie noch in Bulgarien, Rumänien und in Rußland auf über 20.000 Hektar angebaut. Aus ihr entstehen einfache Weißweine und Schaumweine.