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Auxerrois

Eine echte Rarität !! Dazu passt sicher jedes leichte Gericht mit Geflügel oder Pasta.

Allein der Name klingt besonders und hört sich nicht nur französisch an.

Der Ursprung der Auxerrois ist wohl eine eigenständige Rebe, der Name steht aber für eine Vielzahl verschiedener Sorten.

Sie ist über Frankreich nach Deutschland gekommen. Die Rebe soll aus der zwischen Paris und Dijon gelegenen französischen Grafschaft Auxerre stammen.

Sie wird heute in geringen Mengen im Elsaß und in der Pfalz angebaut. So soll es weltweit nur etwa 2500 Hektar davon geben.

Die Auxerrois hat nichts mit dem Chardonnay oder dem Pinot Blanc zu tun.

Sie ist wie die Chardonnay eine Kreuzung aus Weißburgunder und der Gouais Blanc, die bis dato völlig unbekannten ist.

Die Traube gilt wegen ihrer Frostanfälligkeit als schwierig zu kultivieren, weshalb sich in Deutschland nur wenige Winzer an diese Sorte herantrauen. Andererseits Schade, denn sie ist ungewöhnlich fein und elegant.

 

Aber es gibt sie. Ein badischer Auxerrois im Glas bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass er vom Weingut Menges stammt, ein Qualitätswein mit Prädikat. Es ist ein Kabinett und präsentiert sich mit der rebsortentypischen blassgelben Farbe. In der Nase ist er intensiv blumig und fruchtig und errinnert an weiße Pfirsiche, Mango und sogar Kokos. Cremig und irgendwie nussig zeigt er sich am Gaumen, mit einer feinen Säure (5,0 g/l).

Im südwestfranzösischen Cahors wird die Malbec-Traube Auxerrois genannt.

Der Wein ist ein echter Geheimtipp. So viel Raffinesse, Körper und Charakter bei einem eigentlich "kleinen" Wein.